<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>ExodosLabs on JAVAPRO Germany</title><link>https://javapro.svenruppert.com/tags/exodoslabs/</link><description>Recent content in ExodosLabs on JAVAPRO Germany</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Wed, 27 May 2026 07:53:06 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://javapro.svenruppert.com/tags/exodoslabs/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Die Parent POM: Vom Build-Werkzeug zum Fundament der Software Supply Chain Security</title><link>https://javapro.svenruppert.com/die-parent-pom-vom-build-werkzeug-zum-fundament-der-software-supply-chain-security/</link><pubDate>Wed, 27 May 2026 07:53:06 +0000</pubDate><guid>https://javapro.svenruppert.com/die-parent-pom-vom-build-werkzeug-zum-fundament-der-software-supply-chain-security/</guid><description>&lt;h2 id="einleitung"&gt;Einleitung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den meisten Java-Projekten hat die Parent POM einen festen Platz, aber selten viel Aufmerksamkeit. Sie gilt als Hilfsmittel der Bauhygiene: ein zentraler Ort, an dem Versionen, Plugins und Build-Konfigurationen abgelegt werden, damit nicht in jedem Modul dieselben 50 Zeilen XML wiederholt werden müssen. Diese Wahrnehmung ist nicht falsch, aber sie greift inzwischen zu kurz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren hat sich die Bedeutung dessen, was in einer Parent POM steht, grundlegend verändert. Was früher als technisches Detail galt, ist heute Gegenstand regulatorischer Aufmerksamkeit. Der &lt;a href="https://3g3.eu/vp8i4n"&gt;&lt;strong&gt;Cyber Resilience Act der Europäischen Union&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; (Verordnung EU 2024/2847), die &lt;a href="https://3g3.eu/rgpv8y"&gt;&lt;strong&gt;NIS-2-Richtlinie&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; (Richtlinie EU 2022/2555) und vergleichbare Vorgaben in anderen Jurisdiktionen verpflichten Software-Hersteller in zunehmendem Maß dazu, ihre Komponentenstruktur transparent zu dokumentieren, Verwundbarkeiten systematisch zu behandeln und ihre Lieferkette nachvollziehbar zu gestalten. Diese Anforderungen lassen sich technisch nur dann seriös erfüllen, wenn die zugrunde liegende Build-Konfiguration konsistent, kontrolliert und reproduzierbar ist — also genau dort, wo die Parent POM ihre eigentliche Wirkung entfaltet.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>